Priesterin

Arten von Träumen

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Träumen, sog. große Träume und sog. kleine Träume. Große Träume sind scheinbar wichtige Träume, an die man sich dann meist auch erinnert. Kleine Träume sind scheinbar unwichtige Träume. Der Ursprung und die Bedeutung dieser Träume wird meist erst klar, wenn man alle Faktoren genau untersucht.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bildet natürlich auch die persönliche Empfindung, das bedeutet, wie man einen Traum empfindet, ob eher gut oder böse. Wenn man bestimmte Aspekte beachtet, wird ein sog. böser Traum meist zu einem guten. Zu beachten ist:

Gelangt der Traum direkt durch einen der Sinne in das Vorstellungsvermögen des Menschen nennt man das einen Reiztraum. Dieser wird durch äußerliche, körperliche Reize erzeugt. Dies kann z.B. Hunger, Durst, Kälte usw. sein.

Eine weitere Traumart ist der sog. Wunschtraum. Diese werden nicht durch äußere Reize hervorgerufen, sondern durch innere Reize. Zu dieser Art gehören Angst - oder Sexualträume.

Komplizierter wird es, wenn sich ohne erkennbaren äußeren Anlass von innen heraus seelische Erlebnisse ergeben. Dies wird dann als sog. Echter Traum bezeichnet, der sich deutlich von dem Reiztraum unterscheidet. Der echte Traum wird wiederum in 2 Arten von Träumen unterschieden:

Auf keinen Fall vergessen darf man auch die sog. Hemmungs- oder Angstträume. Angst ist eine der häufigsten Traumthemen. Angstträume darf man jedoch nicht mit Alpträumen verwechseln, da sie nicht ganz so intensive sind. Es tauchen Gefühle oder Eindrücke die man während des Wachseins unterdrückt hat, in diesen Träumen wieder auf. Ängste aus allen Lebensbereichen werden durch diese Träume verarbeitet.

Alpträume sind die extreme Form von Angstträumen. Man kann sich z.B. nicht mehr von der Stelle bewegen oder so.

Eine weitere Art von Träumen sind sog. Wahrträume. Dies sind Träume, die einen gewissen Wahrheitsgehalt haben. Es ist jedoch kein Wunder, das sich diese Träume erfüllen, da ja Traumbilder immer Signale des Unterbewusstsein an das Bewusstsein sind. Es wird im Traum immer nur das wiedergegeben, was in uns ist.

Sehr ähnlich wie die Wahrträume sind auch die sog Klarträume.
In einem Klartraum, auch luzider Traum genannt, ist sich der Träumende bewusst, dass er träumt. Diese Art des Träumens kann man auch erlernen. Der Träumende hat hier die Möglichkeit, sein Traumgeschehen bewusst zu steuern.

Die letzte Art von Träumen sind dann noch magische Träume. Träume sprechen den Menschen in einer esoterischen, spirituellen Ebene an. Symbole, Farben und andere Dinge sind für die Traumdeutung von besonderer Bedeutung.


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